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Was ist FASD?

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 10.000 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) geboren. Die Annahme, dass »ein kleiner Schluck« nicht schadet, ist ein gefährlicher Irrtum. Es gibt keine unbedenkliche Alkoholmenge in der Schwangerschaft. Alkoholkonsum erhöht zudem das Risiko für Fehlgeburten, Totgeburten und Komplikationen bei Frühgeburten.

Was ist FASD?

    Illustration einer nachdenklichen Frau mit rotem Haar, die einen Schwangerschaftstest in der Hand hält, mit der Aufschrift: »Hey, was muss ich wissen?«
    • Irreversible Schädigung: FASD fasst alle körperlichen und geistigen Schädigungen zusammen, die pränatal durch den Alkoholkonsum der schwangeren Frau entstehen.
    • Lebenslange Folgen: FASD-bedingte Schädigungen sind unheilbar. Menschen mit FASD sind oft ein Leben lang auf Unterstützung angewiesen.
    • Die Formen: Das Spektrum reicht vom Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) über das partielle FAS (pFAS) bis hin zu alkoholbedingten entwicklungsneurologischen Störungen (ARND).

    Alkoholkonsum in Deutschland & Sachsen

    • Häufiger Konsum: Mehr als 20% aller Schwangeren in Deutschland trinken Alkohol.
    • Große Verbreitung im Alltag: In Sachsen trinken 66,4% der 18- bis 24-jährigen Menschen und fast 73% der 25- bis 39-Jährigen Alkohol im Alltag (30-Tage-Prävalenz). Damit verbunden ist auch ein hoher Alkoholkonsum bei Frauen im gebärfähigen Alter, ebenso ein Risiko bei noch unentdeckten Schwangerschaften.

    Informationsvideo des FASD Deutschland e. V.

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