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Sächsische Familienpolitik

© Swen Reichhold

In Familien finden Wertevermittlung, Bildung, gegenseitige Unterstützung und sozialer Zusammenhalt statt. Hier werden Grundregeln des Zusammenlebens, Gemeinsinn und soziale Bindungsfähigkeit vermittelt und erprobt.

Staatsministerin Barbara Klepsch

Voneinander lernen und füreinander einstehen

Familien sind die Grundbausteine einer jeden Gesellschaft. Großeltern, Eltern, Kinder, Geschwister, Enkel, Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins sind füreinander da und unterstützen sich gegenseitig. Sie vermitteln Werte, Vorstellungen und Normen. Im täglichen Miteinander werden Grundregeln des Zusammenlebens und sozialer Zusammenhalt geübt und weitergegeben. Die Jüngeren lernen von den Älteren und umgekehrt.

So werden in den Familien die Voraussetzungen für die Entwicklung und das spätere Leben von Kindern und Jugendlichen – also der kommenden Generationen – geschaffen. Nationale und internationale Forschungsergebnisse belegen, dass Familien einen erheblichen Einfluss auf die späteren Bildungs- und Lebenschancen ihrer Kinder haben.

Familienleben ist vielfach davon geprägt, dass die Familienmitglieder wechselseitig füreinander Verantwortung und Fürsorge übernehmen – und das generationenübergreifend: Großeltern betreuen ihre Enkel, zum Beispiel nach dem Kindergarten oder nach der Schule und in der Ferienzeit. Die Eltern ziehen ihre Kinder groß, kümmern sich daneben häufig aber auch um die eigenen Eltern oder Großeltern.

Sachsen ist ein familienfreundliches Land

Sachsen ist ein familienfreundliches Land. Im Mittelpunkt sächsischer Familienpolitik steht daher die Familie in all ihren vielfältigen Lebensformen und Lebenslagen. Sie schließt von der gerade neu gegründeten bis zur älter werdenden Familie jede Familie ein. Die Belange und Bedürfnisse von Familien werden ganzheitlich, das heißt sowohl generationenspezifisch als auch generationenübergreifend, in den Blick genommen.

Jedes Kind in Sachsen soll beste Chancen für ein gelingendes Aufwachsen haben. Der Freistaat Sachsen berücksichtigt ihre besonderen Bedürfnisse im Rahmen von frühkindlicher Bildung, schulischer Bildung und Eigenständiger Jugendpolitik. Für jüngere Menschen spielen eher Themen wie Bildung und Freizeit eine Rolle, für Senioren vorwiegend Mobilität und altersgerechtes Wohnen. Allen älteren Menschen soll die Möglichkeit gegeben sein, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – gerade weil heute immer häufiger ältere Menschen alleine leben. Wichtig für alle Generationen sind und bleiben Fragen der Gesundheit und der finanziellen Absicherung.

Staatsministerin Barbara Klepsch am Pult bei einer Rede im Sächischen Landtag
Staatsministerin Barbara Klepsch  © Mario Dense

Familien sind auf ganz unterschiedliche Art und Weise auf Unterstützung durch die Gesellschaft und den Staat angewiesen – von der Anerkennung der Familien- und Erziehungsleistung über die Kompensation von fehlender Zeit und Einkommensausfällen bis hin zu konkreten Förderungen und Hilfen.

Familienministerin Barbara Klepsch: »Familie ist da, wo Menschen bereit sind, füreinander einzustehen und dauerhaft Verantwortung zu übernehmen. Deshalb unterstützen wir Familien aus Überzeugung und auf ganz unterschiedlichen Wegen.«

Der Staat bietet eine Vielzahl von Leistungen und Maßnahmen, um Familien zu unterstützen. Wir überprüfen diese und entwickeln sie weiter. Aber: Der Staat kann und darf sich nicht an die Stelle der Familie setzen.

Staatsministerin Barbara Klepsch

Grundsätzlich gibt es heute eine Vielfalt von Leistungen und Förderungen, Beratungs- und Hilfeangeboten zur Unterstützung von Familien, Kindern und Jugendlichen. Allerdings bedürfen nicht jede Familie und jedes familiäre Problem staatlicher Unterstützung. Der Staat stellt Ehe und Familie unter einen besonderen Schutz. Dazu bekennt sich auch der Freistaat Sachsen. Er kann und darf sich jedoch nicht an die Stelle der Familie setzen.

Familie ist eine Verantwortungsgemeinschaft

Familien sollen sich in der Verantwortung sehen, ihre Angelegenheiten nach eigenem Ermessen zu gestalten. Sie bilden Verantwortungsgemeinschaften, in denen Situationen des Scheiterns, der Krankheit und der Hilfebedürftigkeit sowie Lebensrisiken abgesichert und gemeistert werden. Dort wo Familien weitergehende Unterstützung benötigen, sind indessen passgenaue und bedarfsgerechte Angebote des Staates erforderlich.

Kernstück der sächsischen Familienpolitik ist es, geeignete Rahmenbedingungen für Familien in ihrer Vielfalt und ihren modernen Familienstrukturen und Lebensformen zu schaffen und so Familien mit Kindern zu stärken und zu fördern. Das soll Familien ermöglichen, ihrer Eigenverantwortung nachzukommen und ihre Gestaltungsspielräume zu nutzen. Jede Familie in Sachsen soll nach ihren individuellen Vorstellungen und Möglichkeiten leben können.

Auf den folgenden Internetseiten können sich sächsische Familien in unterschiedlichen Lebenslagen über Leistungen und Förderungen sowie Beratungs- und Hilfeangebote informieren. Im Vordergrund stehen dabei die Unterstützungen und besonderen Projekte des Freistaates Sachsen. Darüber hinaus sind unter anderem die wichtigsten Familienleistungen des Bundes auf einen Blick zusammengefasst. Daneben finden sich Hinweise auf die Aktivitäten sächsischer Kommunen und staatlicher wie privater Dritter.

Leistungen des Freistaates Sachsen

Familie wandert

© ARochau/stock.adobe.com

Beratung und Hilfe

Mann und Frau lassen sich beraten

© iStock.com/laflor

Bildung

fröhliche Grundschulkinder Schulter an Schulter blicken von oben auf den Fotografen in die Kamera

© iStock.com/FatCamera

Kindertagesbetreuung

Erzieherin spielt in einer Kindertageseinrichtung mit Kindern

© lordn/stock.adobe.com

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