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Aktuelle Projekte

Was wollen Familien wissen? Workshop zu Online-Datenbank für sächsische Familien

Foto: Workshop für Familien zu einer sachsenweiten Online-Datenbank

Workshop für Familien zu einer sachsenweiten Online-Datenbank
(© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz)

Was wollen Familien wissen? Was erwarten sie von einer sachsenweiten Online-Datenbank für Familien? Und wie sollte die Datenbank aussehen, damit sie auch die Arbeit vom Familienbildungseinrichtungen, Jugendämtern und Beratungsstellen unterstützt? Um diese Fragen zu beantworten, fand am 19. Januar 2018 in den Räumlichkeiten des Projekts »Fabi & Integrierte Hilfen« des Verbundes Sozialpädagogischer Projekte e. V. in Dresden ein Workshop zu einer sachsenweiten Online-Datenbank für Familien statt. Ziel war es, gemeinsam mit den Zielgruppen der Datenbank zu diskutieren, welche Informationen diese bereithalten und wie sie gestaltet sein sollte.

Rege tauschten sich sächsische Familien und Vertreterinnen und Vertreter von Trägern, Familienverbänden und Jugendämtern darüber aus, welche Erwartungen sie an ein sachsenweites Onlineportal für Familien haben. Gemeinsam entwickelten sie außerdem Ideen für die Inhalte und das Design des Onlineportals.

Die Ergebnisse des Workshops fließen in eine Machbarkeitsstudie ein, die aktuell im Auftrag des Sächsisches Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz durch das Beratungsunternehmen Ramboll Management Consulting und die Digitalagentur quäntchen+glück erstellt wird. In der Studie wird untersucht, wie eine sachsenweite Datenbank für Angebote der Familienbildung und Familienberatung aussehen könnte und welche Umsetzungsschritte erforderlich sind. Auf Basis der Studienergebnisse wird das SMS die Möglichkeiten der Umsetzung einer solchen Datenbank prüfen.

Familiengesundheitspaten

Ein Kind großzuziehen ist eine herausfordernde Aufgabe für »frische« Eltern. Besonders, wenn es das erste ist: Kinderarzt, Impfprogramm, Untersuchungstermine, Sorgerecht, Kindergeld, Betreuungsmöglichkeiten: Alles ist neu und ungewohnt; so viele Dinge gilt es zu beachten und zu regeln. Nicht jeder findet Unterstützung, Anteilnahme und Rat im eigenen Familien- und Bekanntenkreis. Hier kommen die Familiengesundheitspaten ins Spiel: Sie besuchen junge Mütter und Eltern regelmäßig in den ersten drei Lebensjahren des Kindes, der erste Kontakt kann bereits während der Schwangerschaft stattfinden.

Das Carus Consilium Sachsen vermittelt und schult ehrenamtliche Paten, die junge Familien im Alltag begleiten und ihnen bei Fragen rund um die gesundheitliche und soziale Förderung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren zur Seite stehen. Kooperationspartner ist das Kinder- und Frauenzentrum des Uniklinikums Dresden. Einen Familiengesundheitspaten können Mütter und Väter mit Kindern von 0 bis 3 Jahren aus dem Stadtgebiet Dresden und Umland in Anspruch nehmen. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenfrei.

Abgeschlossene Projekte

Studie »Einbindung der Mehrgenerationenhäuser (MGH) in die soziale Infrastruktur des Freistaates Sachsen«

Ziel der Studie war eine sachsenweite Bestandsanalyse der präventiven sozialen Angebote. Die Studie liefert Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung und bedarfsorientierten Anpassung dieser Angebote sowie zur Einbindung der MGH in die Sozialplanung des Freistaates, zur Kooperation mit den kommunalen Akteuren der Sozialplanung und zu Finanzierungsmöglichkeiten der MGH nach Auslauf des Aktionsprogramms des Bundes.

Analyse von Familienbildungsangeboten im Freistaat Sachsen

Aufgabe der Studie war es, Angebot und Nachfrage von Familienbildungsmaßnahmen in Sachsen zu analysieren und Empfehlungen für eine Weiterentwicklung der sächsischen Familienbildung zu geben.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz