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Beratungsstellen zur täterorientierten Anti-Gewalt-Arbeit

In Ergänzung der opferbezogenen Arbeit der Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen und der Interventions- und Koordinierungsstellen gibt es in Markkleeberg, Dresden, Chemnitz und Görlitz Projekte zur täterorientierten Anti-Gewalt-Arbeit. Sie schützen Opfer, indem sie mit den Tätern und Täterinnen an den Ursachen der Gewalt arbeiten.

In Einzel-, Paar- und Gruppenberatungen lernen Täter und Täterinnen, Unrechtsbewusstsein zu entwickeln, Verantwortung für das eigene Gewalthandeln zu übernehmen, sich in das Opfer einzufühlen und Konfliktsituationen gewaltfrei zu lösen. Täterberatungsstellen arbeiten eng mit den Interventions- und Koordinierungsstellen und Polizeidienststellen, aber auch mit Justiz, Jugendämtern und Allgemeinem Sozialen Dienst zusammen. Die laufende Öffentlichkeitsarbeit dieser Stellen rückt das Thema zudem ins Bewusstsein weiterer möglicher Partner, aber auch der Bevölkerung.